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Viele Krankenhäuser arbeiten noch in zentralistischen Strukturen. Das Ergebnis: Entscheidungen dauern, operative Realität und wirtschaftliche Steuerung laufen auseinander – und Führungskräfte agieren reaktiv statt gestaltend.
1️⃣ Bereichsergebnisrechnung nach DVKC-CS200 – zeigt den eigenen Ergebnisbeitrag und damit wirtschaftliche Transparenz je Organisationseinheit, methodisch fundiert, vergleichbar.
2️⃣ Center-Konzept – Organisationseinheiten werden als Ergebnisverantwortungscenter geführt (z. B. 1. Chirurgische Klinik, Pflegebereich IV, Kardiologische Funktionsdiagnostik).
3️⃣ Führungsstrukturen auf Augenhöhe – medizinische, pflegerische und kaufmännische Leitungen steuern gemeinsam und gleichberechtigt.
Wer für ein Ergebnis verantwortlich ist, muss auch die wesentlichen Stellhebel dafür selbst steuern können. Fehlt diese Kongruenz, entstehen Frust, Ineffizienz – und oft Micromanagement aus der Zentrale. Das kostet Geschwindigkeit, bindet Ressourcen und verhindert, dass Fachkompetenz vor Ort wirken kann.
Was das bringt:
Erfolgsfaktoren:
1️⃣ Standardisierung:Einheitliche Methodik nach CS200, klare Abgrenzung der Center-Ergebnisse.
2️⃣ Regelmäßige Ergebnisdialoge:Quartalsweise, mit allen drei Führungsperspektiven am Tisch.
3️⃣ Verbindliche Zielvereinbarungen: Wirtschaftlichkeit, Qualität und Personalentwicklung verzahnt.
Fazit: Verantwortung verankern heißt, Ergebnistransparenz und Steuerungshebel in einer Hand zu bündeln – und Führung auf Augenhöhe zu leben. Mit dem CS200 und dem Center-Konzept wird die Bereichsergebnisrechnung zum echten Führungsinstrument – und Micromanagement zur Ausnahme statt zur Regel.
Übrigens: Den Standard CS200 zur Bereichsergebnisrechnung im Krankenhausund im MVZ stellt der DVKC samt Excel-Template kostenfrei unter www.stacog.de zu Verfügung.
Autor: Andreas Weiß (Vorstandsmitglied DVKC e.V. / Mitgründer und Gesellschafter ETS ConHealth)